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Haus Witten
Johann Friedrich Lohmann aus Schwelm pachtete 1790 die Anlage und errichtete eine Gussstahlfabrik und eine Kornbrennerei - 1815 erwarb er dann die Anlage und nahm sicherliche Veränderung des Hauses vor.
1937 wurde das Gebäude in einem sehr schlechten Zustand an die Stadt Witten verkauft, hier wurde es von der Hitler-Jugend genutzt.
Durch den Zweiten Weltkrieg wurde das Haus so stark beschädigt, sodass über viele Jahrzehnte eine Ruine blieb. Immer wieder kan es zu Substanzverlusten. In den Jahren 1975 bis 1988 restaurierte man sie in neun Bauabschnitten - auch hierbei wurden weitere einsturzgefährdende Bauabschnitte entfernt. von 1992 bis 1996 wurde die Ruine unter Wahrung des ehemaligen Grundrissen mit Stahl, Beton- und Glaselementen aufgewertet und kurz darauf mit dem Architekturpreis ausgezeichnet.
Heute befinden sich in dem Haus die städtische Musikschule, die Wittener Integrationsstelle und ein Restaurant. Immer wieder finden Veranstaltungsreihen wie der Kultursommer und die Wittener Tage für neue Kammermusik statt. Neben einem Kino- und Konzertsaal findet man im Keller eine Dauerausstellung, die die historischen Funde zeigt. Seit 2011 ist es eine Station der Route der Industriekultur.