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Durch einen Skulpturenpark und vorbei an einem Parkteich mit Wasservögeln kommen Spaziergehende zum Haus Goldschmieding. Zahlreiche Besitzer, eine wechselvolle Geschichte und Umbauten bis in die Gegenwart hat das kleine Schloss schon überdauert, nachdem es zum Ende des 16. Jahrhunderts von Johann von Schell zu Rechen errichtet worden war. 1872 kaufte William Thomas Mulvany, der irische Gründer der Castrop-Rauxeler Zeche Erin und weiterer Zechen, Haus und Gut Goldschmieding und etablierte die berühmten Castroper Pferderennen auf der in unmittelbarer Nähe gelegenen ehemaligen Naturhindernis-Rennbahn, jetzt Naherholungsgebiet mit Biotop und naturkundlichem Lehrpfad.
Der Herrensitz, dessen Name auf auf "Gholtsmedinc", "Schmiede am Wald", zurück geht, ist urkundlich belegt ab 1275 und wurde im 16. Jahrhundert im Stil der "Lippe-Renaissance" neu errichtet. Der prunkvolle Kamin von 1597 ist ein Musterbeispiel klar geordneter Renaissancearchitektur. Im Festsaal ist außerdem die Balkendecke erhalten geblieben. Mulvanys Sohn Thomas Robert ließ das Eingangsportal neu bauen und eine schwere Eichentür mit irisch-keltischen Symbolen einsetzen.
Das ehemalige herrschaftliche Haus Goldschmieding ist heute als Schlossrestaurant der Öffentlichkeit zugänglich. Auch Trauungen finden hier statt. Das zugehörige Schlosshotel wird von Fußballmannschaften vor den Spielen im Ruhrgebiet gern frequentiert, u.a. auch von der Nationalelf.
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Zieladresse: Dortmunder Straße 55, 44575 Castrop-Rauxel